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12/08/25

Max

Adventsbaum

Adventsbaum

Adventsbaum – schon das Wort lässt Bilder entstehen: Tannenzweige, leuchtende Kerzen, glänzende Kugeln. Er ist ein stiller Bote des nahenden Weihnachtsfestes. Seit Jahrhunderten begleitet dieser Brauch die Adventszeit und bringt Wärme, Duft und festliche Stimmung in unsere Häuser.

Denn der Baum ist dabei mehr als Dekoration – er ist ein Symbol für Vorfreude und Gemeinschaft.

Ursprung und Geschichte von Adventsbaum

Die Geschichte des Baumes beginnt lange vor dem heutigen Weihnachtsbaum. Schon im Mittelalter holten Menschen immergrüne Zweige ins Haus, um in der dunklen Jahreszeit Hoffnung und Leben zu symbolisieren.

Im 19. Jahrhundert entwickelten sich daraus in einigen Regionen kleine, festlich geschmückte Bäume. Die nicht erst an Heiligabend, sondern schon zu Beginn des Advents aufgestellt wurden. Besonders in evangelischen Familien diente der Adventsbaum als sichtbares Zeichen der Erwartung auf das Weihnachtsfest.

Frühe Quellen berichten von schlichten Bäumen mit roten Äpfeln, Nüssen und Papiersternen. Elektrisches Licht war noch Zukunftsmusik – Kerzen tauchten den Raum in warmes, flackerndes Licht.

Bedeutung in der Weihnachtszeit

Der Adventsbaum ist ein Symbol für Hoffnung, Licht und das ewige Leben – genau wie der Weihnachtsbaum, aber er begleitet uns schon in den Wochen vor dem Fest.

  • Immergrün: Zeichen für Beständigkeit und Überleben in der Winterzeit.
  • Kerzenlicht: Symbol für das Licht, das in die Welt kommt.
  • Schmuck: Ausdruck von Kreativität, Liebe und festlicher Stimmung.

In einer Zeit, in der der Dezember oft hektisch ist, bietet der Adventsbaum einen Ort, an dem du kurz innehältst. Vielleicht zündest du am Sonntag eine Kerze daran an, setzt dich mit einer Tasse Tee davor und spürst, wie der Stress abfällt.

So wird heute gefeiert

Heute gibt es den Adventsbaum in vielen Formen: klassisch mit echten Kerzen, modern mit LED-Lichtern, minimalistisch geschmückt oder üppig dekoriert.

In manchen Familien ersetzt er den Weihnachtsbaum, in anderen steht er als zusätzlicher Schmuck im Wohnzimmer oder Eingangsbereich. Skandinavische Varianten sind oft schlicht, mit viel Holz und natürlichen Materialien.

In Süddeutschland wird der Baum manchmal von Kindern Stück für Stück bis Weihnachten geschmückt – ein lebendiger Countdown.

Tipp: Wenn du den Adventsbaum selbst ausprobieren willst, starte einfach mit einem kleinen, frisch geschnittenen Tannen- oder Fichtenbaum. Schmücke ihn mit Naturmaterialien und füge jede Adventswoche ein paar neue Elemente hinzu.

Wissenswertes und Fun Facts

  • Der Adventsbaum ist in vielen Regionen älter als der eigentliche Weihnachtsbaum.
  • Früher wurde er oft als „Winterbaum“ bezeichnet.
  • In der Schweiz gibt es Gemeinden, die gemeinsam einen großen Adventsbaum im Dorfzentrum aufstellen.
  • Manche Adventsbäume sind zugleich Adventskalender – mit 24 kleinen Geschenken oder Anhängern.

Häufige Fragen zu Adventsbaum (FAQ)

Woher stammt der Adventsbaum?

Er stammt aus alten Winterbräuchen, bei denen immergrüne Zweige schon vor Weihnachten als Zeichen von Leben und Hoffnung ins Haus geholt wurden.

Warum feiert man den Adventsbaum?

Weil er die Vorfreude auf Weihnachten ausdrückt und schon in der Adventszeit Licht und Festlichkeit ins Haus bringt.

Wie kann ich den Adventsbaum zuhause umsetzen?

Wähle einen kleinen Tannenbaum, schmücke ihn mit Kerzen, Sternen und Naturmaterialien – und ergänze jede Woche neue Elemente.

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