Adventszeit – allein das Wort weckt Bilder von Kerzenschein, Plätzchenduft und leisen Melodien, die durch die Straßen wehen.
Seit Jahrhunderten begleitet uns diese besondere Zeit vor Weihnachten, schenkt uns Vorfreude und Momente der Ruhe. Vier Wochen, in denen wir nicht nur Tage zählen, sondern Herzen öffnen.
Ursprung und Geschichte der Adventszeit
Die Wurzeln dieser Zeit reichen weit ins 5. Jahrhundert zurück. Damals war der Advent vor allem eine Fastenzeit, die der geistigen Vorbereitung auf die Geburt Christi diente.
Der Begriff „Advent“ stammt aus dem Lateinischen adventus und bedeutet „Ankunft“ – gemeint ist die Ankunft Jesu.
Ursprünglich dauerte der Advent bis zu sechs Wochen. Erst Papst Gregor der Große legte im 6. Jahrhundert die heute bekannten vier Adventssonntage fest. Von da an wurde die Adventszeit zum festen Bestandteil des Kirchenjahres – ein feierlicher Countdown bis Heiligabend.
In vielen Regionen entwickelten sich eigene Bräuche.
Beispielsweise festliche Prozessionen, besondere Lieder oder symbolträchtige Speisen. Schon im Mittelalter schmückte man Kirchen und Häuser, um die Ankunft des Heilands zu ehren.
Bedeutung der Adventszeit in der Weihnachtszeit
Die Advents-Zeit ist weit mehr als bloßes Warten. Sie ist eine Zeit des Innehaltens, der Gemeinschaft und des Lichts in der dunklen Jahreszeit. Jede Woche bringt eine neue Kerze am Adventskranz zum Leuchten – Hoffnung, Frieden, Freude und Liebe.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Draußen wirbelt der Wind, drinnen glimmen Kerzen, der Duft von frisch gebackenen Plätzchen liegt in der Luft.
Es ist, als würde die Welt für einen Moment stillstehen, damit wir uns auf das Wesentliche besinnen.
Auch heute noch verbindet die Advents-Zeit Menschen – ob beim Backen, Singen, Basteln oder auf dem Weihnachtsmarkt. Sie ist ein leiser, aber stetiger Wegweiser in Richtung Weihnachten.
Adventszeit heute – So wird sie gefeiert
Heutzutage hat die Adventszeit viele Gesichter. In manchen Familien beginnt sie mit dem feierlichen Anzünden der ersten Kerze, in anderen mit dem Öffnen des Adventskalenders.
Weihnachtsmärkte gehören für viele untrennbar dazu – Glühwein, gebrannte Mandeln, stimmungsvolle Musik. In Städten wie Nürnberg, Wien oder Straßburg ist die Adventszeit ein Fest der Sinne.
Auch moderne Bräuche haben ihren Platz gefunden: digitale Adventskalender, kreative Deko-Ideen, thematische Adventsabende mit Freunden. Egal wie du feierst – wichtig ist, dass die Adventszeit dir Freude bringt.
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Wissenswertes und Fun Facts zur Adventszeit
- Der Adventskranz wurde erst im 19. Jahrhundert populär – erfunden vom evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern.
- Früher war die Adventszeit eine strengere Fastenzeit ohne Fleisch, Süßes oder Alkohol.
- In vielen Ländern gibt es besondere Adventslieder, die nur in dieser Zeit gesungen werden.
- In manchen Regionen werden „Adventslaternen“ aufgestellt, die den Weg zur Kirche beleuchten.
Häufige Fragen zur Adventszeit (FAQ)
Woher stammt die Adventszeit?
Sie hat ihren Ursprung in christlichen Traditionen des 5. Jahrhunderts und markiert die Vorbereitungszeit auf Weihnachten.
Warum feiert man die Adventszeit?
Um sich geistig und emotional auf das Weihnachtsfest einzustimmen, Bräuche zu pflegen und Gemeinschaft zu erleben.
Wie kann ich die Adventszeit zuhause umsetzen?
Zünde Kerzen am Adventskranz an, höre Weihnachtsmusik, backe Plätzchen oder gestalte deinen eigenen Adventskalender.






