Das Christkind kommt in
Startseite » Advent

12/08/25

Max

Advent

Advent

Advent – allein das Wort klingt nach Kerzenschein, Tannenduft und leiser Vorfreude. Vier Wochen, die wie ein goldener Weg in Richtung Heiligabend führen.

Seit Jahrhunderten markiert der Advent eine Zeit des Innehaltens und der Erwartung. Früher war er geprägt von Besinnung und Fasten, heute ist er voller Lichter, Plätzchenduft und kleiner Rituale, die uns durch den Dezember tragen.

Ursprung und Geschichte

Er hat seine Wurzeln im frühen Christentum. Schon im 5. Jahrhundert gab es in Gallien und Spanien eine Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest – damals allerdings deutlich strenger als heute.

In vielen Regionen begann sie bereits Mitte November und war eine Zeit des Fastens und der Buße.

Das Wort „Advent“ stammt aus dem Lateinischen adventus und bedeutet „Ankunft“. Gemeint ist die Ankunft Jesu Christi, die Christen an Weihnachten feiern.

Erste schriftliche Belege für den vierwöchigen Advent, wie wir ihn heute kennen, stammen aus Rom um das 6. Jahrhundert. Seitdem hat sich der Brauch ständig gewandelt, ohne seine Kernaussage zu verlieren.

Vorbereitung auf das Fest der Geburt Christi.

Bedeutung von Advent in der Weihnachtszeit

Es ist weit mehr als das bloße Warten auf Weihnachten. Er ist ein Symbol für Hoffnung, für das Licht, das in die Dunkelheit kommt.

  • Kerzen als Zeichen des Lichts: Jede Woche eine mehr – bis es hell wird.
  • Adventskranz: Ein Kreis ohne Anfang und Ende, der Ewigkeit symbolisiert.
  • Adventskalender: Kleine Überraschungen, die den Weg bis Weihnachten versüßen.

Für viele Menschen ist der Advent die Zeit, in der man entschleunigt. Zumindest in der Theorie.

Denn Hand aufs Herz: Oft genug jagen wir von Termin zu Termin. Doch gerade dann schenkt er uns eine kleine Inseln der Ruhe. Beim Plätzchenbacken, in der Kirche oder beim Blick auf die flackernde Kerze.

Advent heute – So wird er gefeiert

Heute ist der Advent bunt, vielseitig und oft auch kommerziell geprägt. Aber das Herz des Brauchs schlägt immer noch. In Städten funkeln Weihnachtsmärkte, in Wohnzimmern leuchten Adventskränze, und in vielen Haushalten gehört der Kalender mit den 24 Türchen fest dazu.

In Skandinavien wird der Advent mit Lucia-Feiern und Lichterprozessionen begangen. In Österreich und Bayern sind Adventsingen und Krampusläufe fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit.

Mein Tipp: Wenn du den Advent einmal richtig intensiv erleben willst, besuche einen traditionellen Weihnachtsmarkt oder eine Adventsvesper in einer historischen Kirche.

Wissenswertes und Fun Facts

  • Denn der erste gedruckte Adventskalender erschien um 1903 in München.
  • Der Adventskranz wurde 1839 vom evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern erfunden – ursprünglich mit 24 Kerzen.
  • In manchen Regionen gibt es spezielle Adventsbrote, die nur in dieser Zeit gebacken werden.
  • Früher wurde im Advent nicht gefeiert, sondern gefastet – auch Hochzeiten waren verboten.

Häufige Fragen (FAQ)

Woher stammt der Advent?

Er stammt aus der frühen christlichen Kirche und wurde im 5. Jahrhundert als Vorbereitungszeit auf Weihnachten eingeführt.

Warum feiert man den Advent?

Er dient als Zeit der Besinnung, Erwartung und Vorbereitung auf die Ankunft Jesu Christi an Weihnachten.

Wie kann ich den Advent zuhause umsetzen?

Mit einem Adventskranz, einem Kalender, gemeinsamen Backnachmittagen und kleinen Ritualen wie dem Anzünden einer Kerze jeden Sonntag.

Schreibe einen Kommentar