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13/08/25

Max

Adventssingen

Adventssingen

Adventssingen ist wie ein klingender Teppich, der sich über die kalten Winterwochen legt. Es ist das gemeinsame Singen von Weihnachts- und Adventsliedern – oft im Kerzenschein, manchmal draußen im Schnee, begleitet von Bläsern oder Gitarren.

Denn seit Jahrhunderten bringt dieser Brauch Menschen zusammen, wärmt Herzen und stimmt auf das Fest ein. Vielleicht erinnerst du dich an dieses Gefühl. Du stehst in einer kleinen Gruppe, deine Stimme verschmilzt mit den anderen – und plötzlich ist Weihnachten ganz nah.

Ursprung und Geschichte von Adventssingen

Die Wurzeln liegen im europäischen Mittelalter. Damals zogen Sängergruppen – oft Schüler, Mönche oder Bürger – von Haus zu Haus, um die frohe Botschaft zu verkünden.

Besonders in den Alpenregionen und im Erzgebirge entwickelte sich daraus eine feste Tradition, bei der Musik und Glaube Hand in Hand gingen.

Im 19. Jahrhundert wurden vielerorts organisierte Adventskonzerte ins Leben gerufen, oft in Kirchen oder auf Marktplätzen. Denn sie verbanden Volkslieder mit kirchlichen Hymnen. Und nicht selten sammelte man Spenden für Bedürftige.

Diese Mischung aus Musik, Gemeinschaft und Wohltätigkeit machte das Adventssingen zu einem wichtigen Teil der vorweihnachtlichen Kultur.

Bedeutung von Adventssingen in der Weihnachtszeit

Adventssingen ist weit mehr als nur Musik. Es ist ein emotionaler Anker in einer oft hektischen Zeit. Die Lieder – von leise und besinnlich bis fröhlich und schwungvoll – erzählen Geschichten, wecken Erinnerungen und schaffen ein Gefühl von Zusammengehörigkeit.

Vielleicht kennst du das: Ein einziges Lied kann dich plötzlich zurück in deine Kindheit katapultieren.

Ein Duft von Tannennadeln, ein Kerzenflackern – und du bist wieder da, wo Weihnachten noch ganz einfach war. Genau diese Magie trägt das Adventssingen in sich.

So wird heute gefeiert

Heute hat das Singen viele Gesichter. Es gibt große Veranstaltungen in Konzertsälen, Chorkonzerte in Kirchen, gemütliche Singabende in Wohnzimmern und spontane Treffen auf Weihnachtsmärkten.

In Österreich und Bayern sind „Adventskonzerte“ mit Volksmusik und Alphornklängen sehr beliebt, während in Skandinavien Lucia-Chöre mit weißen Gewändern und Kerzenkränzen auftreten.

Denn in vielen Städten Deutschlands findest du auf Weihnachtsmärkten offene Singrunden – perfekt, um einfach mitzusingen, egal ob du die zweite Strophe kennst oder nicht.

Tipp: Wenn du ein besonderes Erlebnis suchst, buche eine Adventsreise in eine Stadt mit traditionellem Chorkonzert. Leipzig, Salzburg oder Nürnberg bieten unvergessliche Adventssingen-Erlebnisse.

Wissenswertes zum Adventssingen

  • In manchen Regionen beginnt das Singen traditionell am ersten Adventssonntag bei Sonnenuntergang.
  • Das bekannteste deutsche Adventslied ist „Macht hoch die Tür“, entstanden im 17. Jahrhundert.
  • In Island werden beim Adventssingen oft auch Gedichte rezitiert – eine Verbindung von Wort und Klang.
  • Adventssingen ist nachweislich gut für die Stimmung: Gemeinsames Singen setzt Endorphine frei.

Häufige Fragen zu Adventssingen (FAQ)

Woher stammt Adventssingen?

Seinen Ursprung hat es im Mittelalter, vor allem in Mitteleuropa, wo Sängergruppen Lieder zur Einstimmung auf Weihnachten vortrugen.

Warum feiert man Adventssingen?

Um Gemeinschaft zu erleben, sich musikalisch auf Weihnachten einzustimmen und alte Traditionen lebendig zu halten.

Wie kann ich Adventssingen zuhause umsetzen?

Lade Freunde oder Familie ein, drucke Liedtexte aus, stelle Kerzen auf und stimme einfache Lieder an. Auch Musikstreaming kann helfen, um neue Adventslieder kennenzulernen.

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