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13/08/25

Max

Adventssonntag

Adventssonntag

Adventssonntag – allein das Wort klingt schon nach Kerzenschein, duftendem Gebäck und einem Moment, in dem die Zeit ein wenig langsamer läuft. Jeder der vier Adventssonntage bringt uns ein Stück näher an Weihnachten, begleitet vom warmen Schein der Kerzen am Adventskranz.

Seit Jahrhunderten ist dieser Brauch fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit und erfüllt Wohnzimmer, Kirchen und Straßen mit einer besonderen, festlichen Stimmung.

Ursprung und Geschichte von Adventssonntag

Die Geschichte reicht weit zurück ins 5. Jahrhundert. Ursprünglich war der Advent eine Fastenzeit, die bis zu sechs Wochen dauern konnte – ähnlich wie die Fastenzeit vor Ostern.

In Rom legte Papst Gregor der Große im 6. Jahrhundert fest, dass der Advent vier Wochen umfasst, beginnend mit dem ersten Adventssonntag.

Seinen Namen verdankt der Advent der lateinischen Bezeichnung „adventus“ – Ankunft. Gemeint ist damit die Ankunft Christi, auf die sich die Christen in dieser Zeit vorbereiten. Die Sonntage waren nicht nur Tage des Gebets, sondern auch Orientierungspunkte im Jahreskreis.

Denn iIn manchen Regionen wurde zu jedem Advents-Sonntag ein besonderes Lied gesungen oder eine Lesung vorgetragen, um die Bedeutung des Tages zu unterstreichen.

Bedeutung von Adventssonntag in der Weihnachtszeit

Adventssonntage sind wie kleine Meilensteine auf dem Weg zum Fest. Jede Woche kommt eine weitere Kerze hinzu – und mit ihr wächst die Vorfreude. Der erste Advent steht für Hoffnung, der zweite für Frieden, der dritte für Freude und der vierte für Liebe. Diese Symbolik spiegelt sich in Predigten, Liedern und Bräuchen wider.

Vielleicht kennst du das Gefühl: Du zündest die Kerze an, die Flamme tanzt leicht, draußen fällt leise Schnee. Für einen Moment hält die Welt inne. Genau das macht den Adventssonntag so wichtig – er schenkt dir Raum zum Durchatmen inmitten des vorweihnachtlichen Trubels.

Adventssonntag heute – So wird er gefeiert

Heute sind Adventssonntage für viele Familien feste Wohlfühltermine. Am Vormittag ein Besuch im Gottesdienst, danach vielleicht ein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt, am Nachmittag Plätzchen und Tee bei Kerzenschein.

Mancherorts gibt es spezielle Adventskonzerte oder Märkte, die nur an diesen Sonntagen stattfinden. In Städten wie Dresden, Salzburg oder Wien sind Adventssonntage eng mit Musik verbunden – Chöre, Bläsergruppen oder Kinderensembles treten auf, um die Besucher in Weihnachtsstimmung zu versetzen.

Tipp: Wenn du ein besonderes Adventserlebnis suchst, plane eine Wochenendreise zu einem traditionellen Weihnachtsmarkt. Die Atmosphäre an einem Adventssonntag ist oft noch festlicher.Hier Adventsreise finden und buchen

Wissenswertes und Fun Facts zu Adventssonntag

  • Der erste Adventssonntag markiert den Beginn des Kirchenjahres.
  • In Schweden wird der erste Adventssonntag oft mit Lucia-Feiern verbunden.
  • In manchen Regionen Bayerns werden an den Adventssonntagen spezielle „Adventsmärkte“ abgehalten, die kleiner und gemütlicher sind als klassische Weihnachtsmärkte.
  • Die Kerzenfarben am Adventskranz können variieren – traditionell violett und rosa, heute oft in allen Farben passend zur Deko.

Häufige Fragen zu Adventssonntag (FAQ)

Woher stammt der Adventssonntag?

Er geht auf christliche Traditionen des 5. und 6. Jahrhunderts zurück und markiert die Vorbereitungszeit auf die Geburt Christi.

Warum feiert man den Adventssonntag?

Um sich bewusst auf Weihnachten einzustimmen, Hoffnung und Gemeinschaft zu stärken und alte Bräuche zu bewahren.

Wie kann ich Adventssonntag zuhause umsetzen?

Zünde die Kerzen am Adventskranz an, lies eine kurze Geschichte oder ein Gedicht und genieße bewusst eine ruhige Stunde ohne Ablenkung.

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