Das Christkind kommt in

Manchmal reicht ein einziger Vers, um dich mitten in den Winter zu tragen. Weihnachtsgedichte. Ein paar Zeilen und plötzlich siehst du Schneeflocken tanzen, hörst ferne Glocken, riechst den Duft nach frisch gebackenen Plätzchen.

Hier auf dieser Seite findest du Weihnachtsgedichte, die genau das tun: Sie holen das Gefühl der stillen Zeit direkt zu dir. Manche sind kurz wie ein Atemzug, andere erzählen ganze Geschichten – von Lichtern, Liebe, Hoffnung und Heimkehr.

Weichnatsgedichte

Ob du ein Gedicht für deine Weihnachtskarte suchst, einen festlichen Text für die Feier oder einfach einen Moment Ruhe für dich selbst – du bist hier richtig.

Jedes Gedicht wurde mit Herz geschrieben, um das einzufangen, was wir alle an Weihnachten suchen: Wärme. Nähe. Dieses leise Staunen, das man nicht kaufen kann.

Lehn dich zurück, lies in Ruhe – und lass dich ein Stück weit verzaubern.Nachfolgend findest verschiedene Weihnachtsgedichte.

12 Weihnachtsgedichte

Für jeden Monat ein kleines Weihnachtsgedicht. Manche sind sehr kurz. Ideal für eine Weihnachtskarte oder WhatsApp.

1. Schneeflocke

Ein Flöckchen fällt, so sacht, so leis,es deckt die Welt in stilles Weiß.

2. Adventszeit

Vier Kerzen brennen, warm und rund,erzählen still von Stund’ zu Stund’. Ein Licht nach dem andern wacht,bis Weihnacht in die Herzen lacht.

3. Winterlied

Ein Wind weht kalt, die Dächer glüh’n,die Sterne tanzen überm Blüh’n. Der Mond schaut mild ins Fenster rein,will stiller Gast des Abends sein. Im Herd knistert ein warmer Klang –so klingt die Nacht, so tief, so lang.

4. Weihnachtsabend

Die Straßen leer, die Häuser hell,ein Duft von Braten, süß und schnell. Die Kinder lauschen, halb im Traum,da fällt der Schnee vom alten Baum. Ein Knistern, Rascheln, Glöckchenklang,der Zauber währt die ganze Nacht lang. Ein Blick, ein Lächeln, stilles Glück –und die Zeit kehrt kurz zurück.

5. Im Lichtermeer

Lichter tanzen auf dem See,wie tausend Funken aus dem Schnee. Ein Lachen hallt im weiten Rund,die Welt scheint heil – für einen Grund. Denn in den Augen derer, die geh’n,kannst du das echte Wunder seh’n. Kein Gold, kein Glanz, kein großes Ziel,nur Wärme – das ist Weihnachtsgefühl. Die Stille singt, der Himmel lacht,und Frieden hält für eine Nacht.

6. Das alte Haus

Das alte Haus im Waldesrand,es duftet süß nach Tannengran. Ein Fenster leuchtet, matt und klar,wie’s jedes Jahr an Weihnachten war. Der Großvater sitzt still dabei,erzählt von Schnee, von Zauberei. Die Kinder horchen, Hand in Hand,die Zeit verrinnt wie feiner Sand. Dann lächelt er – „So ist das Fest,wenn Liebe dich nicht ruhen lässt.“Ein Tropfen fällt, so sanft, so sacht –die Seele ruht in dieser Nacht.

7. Glöckchenruf

Hörst du’s klingen? Kleine Glocken schwingen –Weihnacht will beginnen.

8. Der Weg nach Hause

Ein Wanderer stapft durch weißen Schnee,sein Atem fliegt, der Himmel weh .Er trägt ein Päckchen, klein und fein,für jene, die längst wartend sein. Das Licht im Tal, es ruft ihn heim,die Kälte schmilzt, so warm, so rein. Die Tür, sie öffnet sich geschwind,ein Lachen weht herein wie Wind. Der Tisch gedeckt, das Herz wird weit,vergessen sind die Stunden Zeit.Ein Kuss, ein Blick, ein sanftes Wort –hier ist sein Platz, hier ist sein Ort.Und draußen tanzt der Winter still –so wie das Herz es haben will.

9. Kerzenflamme

Ein Lichtlein flackert sacht und klein,es will dein stummer Begleiter sein.Es flüstert leis in dunkler Nacht:„Hab keine Angst, ich geb dir Wacht. “Und Frieden zieht in dich hinein.

10. Weihnachtsmarkt

Menschen schieben, Stimmen lachen,Kinderhände Glühwein wachen.Waffelduft und Kerzenmeer,Musik erklingt, ich will mehr.Schneeflocken tanzen, lautlos schön,ein Glitzern bleibt im Blick besteh’n. Und zwischen Lichtern, Glanz und Duft –liegt pure Weihnachtslebensluft.

11. Der erste Schnee

Er fällt, so leise,die Welt hält kurz den Atem an.

12. Wenn Weihnachten kommt

Wenn Weihnachten kommt, die Lichter glüh’n,wenn Kinder staunen, Träume blüh’n,wenn Zimt und Klang durch Fenster ziehn,dann will das Herz nach vorne fliehn.Es sucht den Sinn, der längst verschwimmt,weil Zeit verrinnt, weil Welt sich trimmt. Doch dann, ein Blick, ein kleines Lachen,das lässt die alte Wärme erwachen.Ein Lied erklingt, ein Stern erstrahlt,die Stille wird vom Glanz bemalt. Ein Tisch, ein Brot, ein Glas, ein Gruß –mehr braucht es nicht zum Weihnachtsgenuss.So einfach ist’s, so groß, so rein –im Menschsein liegt der Zauberschein. Drum halte fest, was Liebe schafft –in dieser Nacht, bei aller Kraft.